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Bio im Reformhaus
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"So natürlich wie möglich!": Dieser Grundsatz des Ernährungsmediziners Prof. Kollath ist die traditionelle Basis des Reformhaus-Sortimentes. Heute steht das neuform-Zeichen, das die ausschließlich im Reformhaus verkaufte Vertragsware kennzeichnet, für gesunde Lebensmittel, die ohne gentechnisch manipulierte Rohstoffe hergestellt wurden, nicht radioaktiv bestrahlt sind und keine synthetischen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe enthalten.

Seit den Anfängen der Reformbewegung vor über 100 Jahren gilt der Grundsatz "So natürlich wie möglich!" auch für den Landbau, aus dem die Rohstoffe stammen. In der Obstbausiedlung "Eden" bei Oranienburg, der Keimzelle eines neuform-Vertragswarenherstellers, wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts soziale, ökonomische und ökologische Ziele gleichermaßen verfolgt. Bio im Reformhaus hat also Tradition und wurde mit Inkrafttreten der EU-Bio-Verordnung vom 1.1.93 zum expliziten weiteren Qualitätskriterium für neuform-Lebensmittel.

Die jetzt  ca. 1400 neuform-Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau (z.B. Demeter, Bioland sowie EU-zertifizierte neuform- oder herstellereigene Anbauprojekte) decken bereits ca. 50 Prozent des Lebensmittelsortimentes im Reformhaus ab. Der Bio-Anteil in einzelnen Warengruppen, z.B. bei Säften oder Getreide, liegt bereits erheblich darüber. Bei Babynahrung und Molkereiprodukten beträgt er fast 100 %. Die neuform und deren Vertragshersteller arbeiten an dem weiteren raschen Ausbau des zertifizierten Bio-Sortiments.

neuform-Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau sind den Vorschriften entsprechend mit der EU-Kontrollnummer gekennzeichnet und tragen häufig die Wort-Bild-Marke "Bio". Die von der EU-Verordnung noch nicht geregelten Molkereiprodukte entsprechen den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau (AGÖL).